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Unbeschreibliche Menschenmengen haben meinen Blog abonniert!!!

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„Warum schreibst du nichts mehr?“

Diese Frage wird mir neuerdings von einigen Freunden und Bekannten gestellt…

Ich bin im Moment in der Schule sehr stark eingeplant. Der übliche Schulstress, bald fangen meine Abschlussprüfungen an, und vor Allem: Bald werden wir von der Schule aus ein Projekt an einer Grundschule durchführen. In dem Projekt geht es um Mobbingprävention auf Grundschulebene. Das gab es so in Ostfriesland noch nie, und da ich mit in der Projektleitung sitze gibt es viel Arbeit für mich.

Das Projekt wird am Montag durchgeführt und ich bin wahnsinnig gespannt, ob wirklich alles so laufen wird, wie ich es mir erhoffe!

Also drückt mir die Daumen! Ich werde bald einen ausführlichen Bericht über das Thema hochladen ;)

Stolz

Heute möchte ich mich gerne “outen”. Ich gehöre einer Gruppe Menschen an, welche von der Gesellschaft oftmals als “Säufer” oder “Möchtegerns” abgestempelt wird.

Ich bin Feuerwehrmann, kein Held.
Ich bin nicht derjenige, der nur mit einem nassen Tuch vorm Mund in ein brennendes Haus rennt, und mit einer jungen Frau auf der Schulter wieder herauskommt.
Ich bin nicht derjenige, der mit verkohlter Uniform aus dem Haus kommt, sich die Maske runterreißt und von allen gefeiert wird.

Ich bin Feuerwehrmann, ein Held.
Ich bin derjenige, der mitten in der Nacht aufsteht, und zur Wache radelt, weil irgendwo jemand versehentlich einen Rauchmelder ausgelöst hat.
Ich bin derjenige, der bei Einsätzen mit gefährdeten Menschenleben draußen, vor dem Haus bleibt.
Ich baue Wasserversorgungen auf. Ich stelle Leitern und Lichtmäste auf. Ich bringe den Leuten, die später – schwer atmend, mit verkohlter Uniform – aus dem Gebäude kommen, eine Axt oder eine Trage zur Tür. Ich lösche das Haus von außen.

Nach einem Einsatz radle ich nach Hause, zu meinen Eltern. Dann trinke ich ein Glas Wasser und gehe duschen. Und wenn ich aufgrund meiner Arbeit bei der Feuerwehr am nächsten Morgen völlig verschlafen zum Unterricht komme, dann sagt man mir nach, ich hätte einen über meinen Durst getrunken und sei zu spät ins Bett gegangen.

Wenn ich jemanden kennen lerne, und ihm erzähle, ich sei in der Feuerwehr, so sagt man mir direkt nach, ich wäre in den größten Trinker-Verein Deutschlands eingetreten. Kaum einer denkt als erstes an harte Arbeit, Kameradschaft und das Gefühl Menschen geholfen zu haben.

 

    Wer Mitglied ist, kann verdammt stolz auf sich sein, egal was er macht.
        Bei uns zählt jede helfende Hand.

Spaziergang

Wann seid ihr zuletzt bewusst durch die Straßen gelaufen? Und – verstehen sie mich nicht falsch – damit meine ich nicht zu wissen das man auf einer Straße läuft.

Wenn man aufmerksam durch die Straßen geht, dann sieht man die interessantesten Dinge.
Viele von ihnen sind schön, andere hässlich.
Manche sehen nur auf den ersten Blick hässlich aus, sind aber auf den zweiten Blick wirklich schön.

Ich finde es am interessantesten, die Kinder zu beobachten.
- Wie sie spielen.

Da sind kleine Kinder, die sich hinterherrennen und Ticken spielen.
Da sind etwas ältere Kinder, die unsicher Fahrrad fahren.
Noch ältere fahren schon mit Inlinern oder Skateboards.
Und dann sind da die Jugendlichen, die am Telefonieren sind. – Echte Manager?
Andere sitzen gleich im Bus – mit Handy natürlich!

Die Jugend wird blind gegen die Realität! Gegen das Schöne und das Hässliche!

Kein 3D HD – Fernseher kann mit der Realität mithalten. Wie denn auch? Das, was wir dort zu sehen bekommen, ist doch bereits Vergangenheit!

Die Jugend versinkt im Medienjungle Technik!

Wie viele finden alle zwei Wochen ihre „große Liebe“  – über Facebook?
Wie viele Jugendliche spielen mit ihren Freunden – übers Internet?
Wie viele haben einen Fernseher – im Kinderzimmer?

Die Jugend versinkt im Medienjungle Technik.

Wäre es da nicht einmal schön, einen Urlaub zu machen?
Urlaub vor der Haustür. Für Unterhaltung ist bereits gesorgt. Straßenmusiker gibt es in fast jeder Stadt. Und wenn man nur einmal auf die vielen Bunten Farben der Geschäfte achtet, und die vielen verschiedenen Menschen – natürlich.

Das Leben ist ein Kunstwerk! Warum sollte man es sich nicht einmal genauer angucken?

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Bang Bang – Die Jagd nach den Stars

Bang bang, you shot me down; bang bang you hang around; bang bang, that awful sound; bang bang, my babe shot me down. […]

Na? Wer hat es erkannt? Mit Sicherheit nur die wenigsten meiner Generation. Und dabei war es doch mal so ein berühmter Satz. – Vor meiner Zeit, versteht sich. – Als die Welt noch Schwarz-Weiß war, und man sich mit seinen Freunden die neuste LP angehöhrt hat.

Eigentlich Schade.
Für diejenigen, die es nicht erkannt haben: Ich spreche von Musik. Und damit meine ich nicht diese Musik, die man mit dem Computer macht, und bei der die Instrumente alle simuliert sind, bei der maximal das Keyboard echt ist. Ich rede von der Art Musik, bei der es schon was Besonderes war, wenn eine elektrische Gitarre zum Einsatz kam. Das obige Lied ist übrigens von Cher und wurde noch im selben Jahr von Nancy Sinatra, einer Frau, von der man früher gesagt hat, sie sei eine der größten Stimmen der Welt, gecovert. Heute sucht man in aufwendigen Casting-shows nach den größten Stimmen Deutschlands. Hat man sie gefunden, dann wird sie kurz scharmlos ausgebeutet und in einem Jahr kann sich kaum einer mehr dran erinnern, denn man ist bereits auf drei verschiedenen Wegen auf der Suche nach dem nächsten “Stimmwunder”.

– An dieser Stelle gehen sie bitte einmal kurz in sich. Und überlegen sie, wer eigentlich der erste “Superstar” war, den Dieter Bohlen für uns gesucht hat. –
Sie wissen es nicht mehr? Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber wenn ich Wikipedia trauen darf, so war es ein junger Herr mit Namen Alexander Klaws. Auch er war mal ein Stimmwunder. Vielleicht ist er sogar immer noch ein Stimmwunder, in der örtlichen Kneipe? Hatte er jemals eine Chance? Wahrscheinlich nicht. Aber was wäre wohl aus ihm geworden, wenn er 40 Jahre früher gelebt hätte? Vielleicht hätte er damals mit den Doors mithalten können.

Vielleicht ist ein interessantes Wort. Es besteht aus den Worten viel und leicht. Trotzdem haben die Superstars von heute nicht viele Chancen. Und trotzdem ist es nicht leicht ein Star zu sein. – oder einer zu werden –

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