Archiv der Kategorie: Leben

Herbst

Er weht durch die Straßen,

hüllt sie ein, in braune Blätter,

ergießt sich in Trassen

als dunkles Gewitter.

Er färbt unsre Lande

in rostrot und braun.

Im Haus bringt er Ruhe

Mein herbstlicher Traum.

Herbsttraum, Kjell-Ole Peters

Der Herbst ist endlich wieder da.
Klar, viele wünschen sich jetzt schon den Sommer zurück, dabei versteh ich gar nicht warum. Der Herbst ist wundervoll.
Alles sieht plötzlich gemütlich, wohlig und warm aus. Die Herbststürme fegen mit ihrer beeindruckenden Kraft die Blätter und Zweige von den Bäumen. Und der Regen planiert Strände und Felder.

Man könnte sagen, der Herbst ist die Putzfrau der Jahreszeiten.

Die Menschen werden ruhiger und überall riecht es nach brennendem Kaminfeuer.

Für mich ist der Herbst die schönste Jahreszeit.
Ich hoffe, ihr könnt ihn genauso genießen wie ich.

Herbst

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FERTIG!

Pünktlich zum letzten Schultag ist auch die Dokumentation zu unserem Schulprojekt „Gemeinsam statt Einsam“ online! 🙂

Dokumentation Gemeinsam statt Einsam

Bei dem Projekt geht es um Mobbingprävention auf Grundschulebene. Mehr Informationen gebe ich gerne auf Anfrage, falls ihr sie der Dokumentation nicht entnehmen könnt. (Entschuldigt bitte, dass es so lange gedauert hat)

Ich hoffe, dass ein paar von euch dieses Thema ernst nehmen… Vielleicht lesen es ja auch durch Zufall ein paar Grundschullehrer? 🙂

Ich würde mich sehr über Feedbacks freuen.

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„Warum schreibst du nichts mehr?“

Diese Frage wird mir neuerdings von einigen Freunden und Bekannten gestellt…

Ich bin im Moment in der Schule sehr stark eingeplant. Der übliche Schulstress, bald fangen meine Abschlussprüfungen an, und vor Allem: Bald werden wir von der Schule aus ein Projekt an einer Grundschule durchführen. In dem Projekt geht es um Mobbingprävention auf Grundschulebene. Das gab es so in Ostfriesland noch nie, und da ich mit in der Projektleitung sitze gibt es viel Arbeit für mich.

Das Projekt wird am Montag durchgeführt und ich bin wahnsinnig gespannt, ob wirklich alles so laufen wird, wie ich es mir erhoffe!

Also drückt mir die Daumen! Ich werde bald einen ausführlichen Bericht über das Thema hochladen 😉

Stolz

Heute möchte ich mich gerne „outen“. Ich gehöre einer Gruppe Menschen an, welche von der Gesellschaft oftmals als „Säufer“ oder „Möchtegerns“ abgestempelt wird.

Ich bin Feuerwehrmann, kein Held.
Ich bin nicht derjenige, der nur mit einem nassen Tuch vorm Mund in ein brennendes Haus rennt, und mit einer jungen Frau auf der Schulter wieder herauskommt.
Ich bin nicht derjenige, der mit verkohlter Uniform aus dem Haus kommt, sich die Maske runterreißt und von allen gefeiert wird.

Ich bin Feuerwehrmann, ein Held.
Ich bin derjenige, der mitten in der Nacht aufsteht, und zur Wache radelt, weil irgendwo jemand versehentlich einen Rauchmelder ausgelöst hat.
Ich bin derjenige, der bei Einsätzen mit gefährdeten Menschenleben draußen, vor dem Haus bleibt.
Ich baue Wasserversorgungen auf. Ich stelle Leitern und Lichtmäste auf. Ich bringe den Leuten, die später – schwer atmend, mit verkohlter Uniform – aus dem Gebäude kommen, eine Axt oder eine Trage zur Tür. Ich lösche das Haus von außen.

Nach einem Einsatz radle ich nach Hause, zu meinen Eltern. Dann trinke ich ein Glas Wasser und gehe duschen. Und wenn ich aufgrund meiner Arbeit bei der Feuerwehr am nächsten Morgen völlig verschlafen zum Unterricht komme, dann sagt man mir nach, ich hätte einen über meinen Durst getrunken und sei zu spät ins Bett gegangen.

Wenn ich jemanden kennen lerne, und ihm erzähle, ich sei in der Feuerwehr, so sagt man mir direkt nach, ich wäre in den größten Trinker-Verein Deutschlands eingetreten. Kaum einer denkt als erstes an harte Arbeit, Kameradschaft und das Gefühl Menschen geholfen zu haben.

 

    Wer Mitglied ist, kann verdammt stolz auf sich sein, egal was er macht.
        Bei uns zählt jede helfende Hand.

Spaziergang

Wann seid ihr zuletzt bewusst durch die Straßen gelaufen? Und – verstehen sie mich nicht falsch – damit meine ich nicht zu wissen das man auf einer Straße läuft.

Wenn man aufmerksam durch die Straßen geht, dann sieht man die interessantesten Dinge.
Viele von ihnen sind schön, andere hässlich.
Manche sehen nur auf den ersten Blick hässlich aus, sind aber auf den zweiten Blick wirklich schön.

Ich finde es am interessantesten, die Kinder zu beobachten.
– Wie sie spielen.

Da sind kleine Kinder, die sich hinterherrennen und Ticken spielen.
Da sind etwas ältere Kinder, die unsicher Fahrrad fahren.
Noch ältere fahren schon mit Inlinern oder Skateboards.
Und dann sind da die Jugendlichen, die am Telefonieren sind. – Echte Manager?
Andere sitzen gleich im Bus – mit Handy natürlich!

Die Jugend wird blind gegen die Realität! Gegen das Schöne und das Hässliche!

Kein 3D HD – Fernseher kann mit der Realität mithalten. Wie denn auch? Das, was wir dort zu sehen bekommen, ist doch bereits Vergangenheit!

Die Jugend versinkt im Medienjungle Technik!

Wie viele finden alle zwei Wochen ihre „große Liebe“  – über Facebook?
Wie viele Jugendliche spielen mit ihren Freunden – übers Internet?
Wie viele haben einen Fernseher – im Kinderzimmer?

Die Jugend versinkt im Medienjungle Technik.

Wäre es da nicht einmal schön, einen Urlaub zu machen?
Urlaub vor der Haustür. Für Unterhaltung ist bereits gesorgt. Straßenmusiker gibt es in fast jeder Stadt. Und wenn man nur einmal auf die vielen Bunten Farben der Geschäfte achtet, und die vielen verschiedenen Menschen – natürlich.

Das Leben ist ein Kunstwerk! Warum sollte man es sich nicht einmal genauer angucken?

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